Montag, 21. September 2009

THE END
Wenn man genau hinschaut kann man ein Gesicht im hinteren Felsen erkennen.
Eine super Truppe. Vielen Dank für die super Zeit und bald auf ein neues Abenteuer im Reich der Inkas.
Ja feiern muss sein, vorallem um sich warm zu halten.

Nicht das wir uns verlaufen hätten. Nur eine kleine Erkundungstour.

Ein kleines aber feines Zeltlager.
Wenn die Sonne hinter dem Horizont verschindet kommt die Kälte und das mit aller Härte.

Ein paar veschiedene Ansichten.
Endlich angekommen. Nun fix die Zelte aufbauen bevor es komplett dunkel ist. Dies geschieht hier innerhalb von nur 30 min.
Die Zeit rennt und die Sonne wirft immer längere Schatten.
Und auch die Kleinsten unter uns müssen sich erst einmal wieder stärken.
Eine erste Pause auf dem Marsch.

Die Aussichten sind einfach fantastisch.
Da oben wollen wir rauf. An einem so herrlichen sonnigen und warmen Wintertag.
Das letzte Fleckchen Zivilisation bevor es hoch auf den Berg geht.
Die Esel werden für den Transport bereit gemacht.
Hier wussten die Esel noch nicht, dass sie gleich unser ganzes Gepäck auf den Rücken geschnallt bekommen und es die 1000 Höhenmeter hinauf schleppen dürfen.
Der Marktplatz. Was für ein verträumtes kleines Dörfchen mitten in den Anden.
Die Reste vom Mittagessen. Pollo con arroz. (Hünchen mit Reis) ist hier sowas wir das Leibgericht.
Nach der langen Busfahr war eine Stärkung erstmal notwendig.
Angekommen und gleich in den Schatten gestellt, da die Sonne hier sehr intensive scheint im Gegensatz zu Lima, wo im Winter fast nie die Sonne scheint.
JUHU! Ihr da unten. Aus der "Oben-auf-dem-Bus-Perspektive".
David! Der Alpha-Dog.
Bis dort hinauf müssen wir noch. WOW! Was für ein Abenteuer.
Die Besteigung des eisernen Roßes für eine bessere Sicht.
Auch wenn es noch so trocken ist, hat es dennoch ein Bächlein es geschafft sich durch die steinige Gegend zu arbeiten.
Ein Wasserkraftwerk, das mitten in der Pampa liegt. Wozu es gut ist, weiß ich nicht.
Ja der Weg ähnelt eher einem Trampelpfad als einer gesicherten Straße für Busse.
Eine gewaltige Staubwolke folgte uns, durch den Bus verusacht, bis zu unserem Ziel.
Entweder im oder auf dem Bus konnte man die ruckelige Fahrt in die Berge miterleben.
Wir haben uns dann schließlich doch für die sichere und auf jeden Fall auch bequemere Art im Bus entschieden.
Ein erster Vorgeschmack auf die Berge und das super Wetter, das uns erwarten wird.
Die Läden sehen zwar nicht besonders aus, bieten aber eine große Auswahl an exotischen Früchten, welche man alle mal probiert haben sollte.
Der besagt 1. Stopp mit dem Früchtemarkt.

Donnerstag, 10. September 2009

Hola con todos!

Ich hab mir jetzt einmal die Zeit genommen um euch einen etwas längeren Bericht über meinen bis jetzigen Aufenthalt zu schreiben.

Seit gut einem Montag bin ich jetzt schon Lima, Peru. Zurzeit wohne ich in einer Art Pension, wo ich ein eigenes Zimmer habe. Ist ganz cool hier. Es gibt Frühstück, W-Lan und warm Wasser leider gibt es hier niemanden in meinem Alter und der Weg zu meinem Büro beträgt ca. 1Stunde mit dem Bus. Deswegen bin ich gerade auf der Suche nach einem neuem Zuhause, welches näher an meiner Arbeitsstelle ist und wo ich evtl. auch mit gleichaltrigen zusammenwohnen kann. Mal schauen was sich ergibt.

Also die Eindrücke hier sind natürlich überwältigend. Auf der einen Seite arbeite ich im Büro in Miraflores, das Bonzenvirtel von Lima. Hier ist alles grün, sauber und für Touristen hergemacht. Auf der anderen Seite fahren 2 Kollegen und ich ab und zu in den Stadtteil La Victoria, wo wir Sensibilisierungsarbeit leisten. Nun ja hier ist alles ein bisschen anders. D.h. der Müll wird hier auf die Straße geworfen, welcher dann von den hunderten freilaufenden Hunden durchwühlt wird um etwas Nahrhaftes zu finden. Das sieht dann aus wie auf einer Müllhalte. Kann man sicher gut vorstellen. Vom Gestank ganz zu schweigen, den der ganze Müll von sich gibt, noch einmal verstärkt durch die ganzen Fäkalien von den Hunden und Katzen. Schon krass diese großen Unterschiede zu sehen und das Ganze ist nur ca. 20 min von einander entfernt.

Nun komm ich zu ein paar aktuellen Dingen.





MARCAHUASI

Letztes Wochenende war ich mit ein paar Freunden in Marcahuasi. Das ist ein super Stelle in den Bergen um zu Campen und zu klettern.

Um 6 Uhr wollten wir aufstehen und uns alle um 7 Uhr am Busbahnhof treffen. So wie ich die Peruaner kenne, dachte ich mir, dass sich die ganze Sache bestimmt wieder um 2-3 Stunden verzögern wird. Aber nix da! Um 6.02 Uhr weckt mich David und sagt, dass es los geht.

Da hab ich nicht schlecht gestaunt, da wie alle erst um 3 ins Bett gegangen waren.

Noch schnell etwas gegessen und dann gings auch schon ab mit dem Taxi zum Busbahnhof.

Trotz aller Bemühungen kamen wir eine gute Viertelstunde später an.

Vor uns lag ein 5 Stundenbusfahrt mit einmal Umsteigen.

Beim ersten Stopp deckten wir uns mit Bananen und anderen Früchten ein, da die hier super billig sind. Ein Kilogramm Bananen kostet 1 Sol = 0.25 Euro.

Danach ging es auf die heiße Bergetappe. Ein super-kleiner Reisebuss kurvt uns über staubige Bergstraßen von 27m über Normal Null bis hoch auf 3.200m. Was für eine Fahrt! Alles wackelt und man glaubt bei jeder Kurve, dass der Bus gleich den steilen Abhang runter fallen würde. Letztlich haben wir auch diese Hürde genommen und wurden mit einem super Ausblick über die Berge belohnt.

Nun haben wir 3 Esel bestellt die das Gepäck die letzten 1000m hoch tragen sollten.

Nach dem wir Mittag gegessen hatten, hat ich mich kurz auf ein Bank gelegt um mich auszuruhen. Als ich dann wieder die Augen öffnete war niemand mehr da außer den Eseln und dem Man, der die Esel belud. Verdammt! Dachte ich mir und fragte den Man wo denn alle sein. Er zeigte nur hoch auf den Berg und meinte dort oben. Auch nicht schlecht. J

Da bin ich dann einfach mit dem Man und den Eseln mitgelaufen. Der Anstiege war nicht ganz einfach, da die Sonne nur so auf uns runter prasselte. Aber dennoch holten wir einen nach dem anderen ein bis wir am Ende die Ersten waren und auch als die Ersten den Gipfel erreichten. Oben angekommen, Sachen abgeladen und so schnell wie möglich eine dicke Jacke angezogen, da es mittlerweile schon dunkel geworden war und es immer kälter wurde.

Nun hieß es warten bis die anderen kommen. Nach und nach kamen sie völlig erschöpft an.

Schnell die Zelte aufgebaut so lange noch ein bisschen Licht vorhanden war.

Danach haben wir ein Lagerfeuer gemacht und versucht etwas zu grillen. Gelang nicht wirklich aber es hat dennoch viel Spaß gemacht.

Bis in die frühen morgen Stunden haben wir uns dann mit Alkohol warm gehalten.

Am nächsten Morgen dann noch ein kleine Wanderung und Bilder gemacht bis wir dann wieder den ganzen schönen Weg zurück nach Lima gefahren sind.

Nach diesem Wochenende war jeder richtig Knülle gewesen und war froh wieder in seinem Bett schlafen zu können.



BILDER FOLGEN NOCH!!!!!!

Mittwoch, 9. September 2009

Unser 1. Stopp. Hier konnte sich jeder mit Früchten jeglicher Art eindecken.
DAVID GALINDO! Unser Organizer, Leader und Freund. Er ist ein super Kerl und immer für jeden Spaß zu haben.

Jeder hatt sein vollgepackten Trekking-Rucksack dabei, vollgestopft mit Essen, Kleidung und was man sonst so braucht.


The crew! Mit ca. 20 man habe ich mich auf die Reise in Berge begeben. Es sollte viel Spass werden. Treffpunkt war das Zentrum Limas um 7 Uhr an einem Samstagmorgen.